Logitech G930 wireless im Test

Logitech G930 wireless im Test
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Produktgallerie

Hallo und Willkommen beim Mega-Test des Logitech G930 mit großer Bildergalerie, Mikrofontest und Videos.

Update: Den Testbericht des Nachfolgers. dem Logitech G933 findest du hier: Das Logitech G933 Gaming-Headset im Test. Du kannst diesen Test trotzdem lesen, da das G933 momentan fast doppelt so teuer ist wie das G930. Das G930 stellt also eine günstige Alternative zum G933 da.

Lieferumfang

Lieferumfang des G930

​Im Lieferumfang haben wir folgende Teile:

  1. Headset G930
  2. Ladestation/Sendestation
  3. USB-Soundkarte (steckt im Bild oben in der Sendestation)
  4. Anleitung
Info: Die Software war nicht auf CD dabei. Sie muss von der Logitech Homepage heruntergeladen werden. Dies Empfehle ich euch aber generell bei jedem Headset, welches Software benötigt, da ihr so die aktuellste Version habt.

 ​Das Unboxing habe ich hier für euch auf Video festgehalten:

Tragekomfort

Ohrmuschel
Ohrmuschel seitlich

​​Die Ohrpolster des G930 sind aus Kunstleder und weich gepolstert. Die Innenfläche (Platz für das Ohr) ist ca. 6,5 cm hoch, ganz oben 4,5 cm breit und ganz unten 3,5 cm breit. Der Kopfbügel lässt sich verstellen und somit für verschiedene Kopfgrößen anpassen. Laut der Aussage einiger Frauen ist dieses Headset auch für kleine Frauenköpfe geeignet. 

Kopfbügel aus Metall

Das Headset ist angenehm zu tragen und die Ohrmuschel bieten genug Platz für die Ohren. Die Bauweise der Ohrmuschel ist geschlossen, so dass Umgebungsgeräusche maximal abgeschirmt werden. Der bekannte Nachteil hier ist jedoch die mögliche Hitzeentwicklung im Sommer. 

Die Ohrmuscheln sind an einem Gelenk befestigt und horizontal und vertikal verstellbar. Somit passt sich das Headset perfekt an den Kopf und die Kopfform an.

Mit einem Gewicht von 400 Gramm ist das Headset zwar kein Leichtgewicht, aber trotzdem auch nach längerem Tragen nicht unangenehm.

Tonqualität

Der Sound des G930 ist wirklich gut. Das Headset hat einen guten Sound, welcher über die Software individuell angepasst werden kann. Dazu gibt es einen Equalizer oder die einfachere Einstellung von Tiefen und Höhen. Der Bass ist sehr beeindruckend und wenn ihr diesen auf Maximum stellt, dann kann man den Bass richtig fühlen (mir persönlich schon zuviel des Guten). Ein Video zur Software gibt es unten im nächsten Abschnitt.

Das G930 verfügt über 7.1 Surroundsound. Dieser wird über Software bzw. virtuell generiert. Natürlich müssen Spiele oder Filme auch Surround-Sound unterstützen damit ihr virtuellen 7.1 Ton bekommt. Besonders bei modernen Spielen wie Battlefield 4 oder dem neuen Call of Duty macht das Spielen Dank 7.1 Ton mehr Spaß und die Ortung von Gegnern und Geräuschen ist besser möglich bzw. alles wirkt räumlicher. Natürlich könnt ihr Surround in Headset generell nie mit dem einer Anlage vergleichen. Siehe dazu auch: Surround Sound bei Gamer Headsets

Ich persönlich habe die Soundqualität mit Musik, einem Hörbuch und dem Film Avengers (7.1) getestet. Es ist natürlich wichtig, dass man bei einem Hörbuch den Bass anpasst, denn dort will man natürlich weniger Bass als bei einem Film oder Spiel. Beim Film wirkt der Ton mit 7.1 räumlicher und der Bass ist richtig gut. Wenn der Hulk gegen Ironman kämpft und ihn auf den Boden knallt dann ist der Bass mächtig.

Info: Es gibt einige Erfahrungsberichte im Netz, wo Personen davon berichten, dass sie ein Rauschen hören. Die Logitech Software hat eine Einstellung mit dem Namen "Sidetone". Diese sorgt dafür, dass ihr euch selber im Kopfhörer hört, wenn ihr redet. Deaktiviert diese Sidetone-Funktion bzw. stellt den Regler auf 0 falls ihr ein Rauschen hören solltet. Ich habe das generell immer aus, weil ich mich nicht selber hören möchte.

Mikrofontest

In nachfolgendem Video habe ich das Mikrofon getestet und stelle euch außerdem die Software vor. Dem ein oder anderen wird auffallen, dass es rauscht, wenn ich nicht rede. Der Mikrofontest wurde mit aktivierter Rauschunterdrückung der Logitechsoftware durchgeführt. Auch ein Wechsel zu einem anderen PC ergab dieselbe Qualität. Ich teste alle Headsets in meinem Zimmer, in dem auch ein WLAN-Router vorhanden ist. Genaue angaben zu meinem Testsetup werde ich bald noch in einem Artikel veröffentlichen.

Das Mikrofon wird automatisch stumm geschaltet, wenn es hochgeklappt wird. Wird es herunter geklappt, so schaltet es sich automatisch ein. Vorne am Mikrofon befindet sich außerdem eine rote LED, welche leuchtet, wenn das Mikrofon hochgeklappt wird oder über den Mute-Knopf an der Ohrmuschel stumm geschaltet wird.

​Bedienelemente

G-Tasten

G-Tasten

An der linken Ohrmuschel befinden sich drei sogenannte G-Tasten, eine stummschalten Taste und ein Lautstärkeregler (Rad). Die G-Tasten könnt ihr mit der Software belegen. Zum Beispiel könnt ihr einen Knopf zum Pausieren von Winamp benutzen und die anderen zwei für vor- und zurück. Die Software ermöglicht allerdings noch eine Vielzahl anderer Zuweisungen für die G-Tasten. Beispielsweise Mausklicks, Tastaturanschläge oder das Einfügen eines Textes. Hier gibt es extrem viele Möglichkeiten.

 
Info: G-Tasten sind bei vielen Logitech Produkten der oberen Preisklasse vorhanden. Auch bei Tastaturen.

Software

Die Software ist nicht im Lieferumfang enthalten, kann aber auf der Logitech Homepage kostenlos heruntergeladen werden. In dieser Software gibt es diverse Einstellungsmöglichkeiten wie den Equalizer, die Surround-Settings und die G-Tasten Einstellungen. Das Video oben zeigt die Software genauer.

Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck auf mich. Wie bei den meisten Headsets sind fast alle Teile aus Plastik. Der Kopfbügel ist allerdings aus Metall. Das G933, das Nachfolgemodell ist jedoch noch besser verarbeitet. Einen Testbericht dazu gibt es in den nächsten Tagen.

Anschluss und Laden des Headsets

Micro USB-Anschluss

Das G930 empfängt sein Signal durch den mitgelieferten USB-Sender. Die Sendestation muss zwingen per USB angeschlossen werden. Um das Headset aufzuladen wird es mit dem Micro-USB-Kabel verbunden. Dieses Micro-USB-Kabel ist mit der Sendestation, welche wiederum mit dem PC verbunden ist, verbunden. Der Anschluss zum Aufladen befindet sich an der linken Ohrmuschel auf der Unterseite. Wenn der Akku fast leer ist bzw. einen kritischen Ladestand erreicht bekommt man einen Hinweis. Der Akkustand wird außerdem auch in der Software angezeigt.

Tipp: Moderne Mainboards haben eine Einstellung so dass Geräte auch im ausgeschalteten Zustand über ein USB-Port geladen werden können. Wenn ihr das Headset also nachts, wenn ihr es nicht benutzt auflädt wollt, solltet ihr diese Funktion im BIOS des Mainboard aktivieren.

Tipp: Da das Headset über keine Docking-Station verfügt empfiehlt es sich ein Ständer zur Aufbewahrung zu kaufen: Aufsteller anzeigen

 

Technische Daten

Logitech G930 wireless im Test
Logitech G930 wireless im Test
Hersteller
Preis 50 - 100 EUR
Modellname
G930
Typ
Kabellos/Bluetooth
Anschluss
USB
Reichweite ca. 12 Meter
Impedanz 32 Ohm
Surround 7.1 Surround
Audio-Übertragungsbereich 20 Hz–20 kHz
Empfindlichkeit
90 dB SPL/mW
Gewicht
ca. 400 Gramm
Mikrofon
Elektret-Kondensatormikrofon, Druckgradient, 50–20 kHz, –40 dBV/Pa re: 0 dB = 1 Pa, 1 kHz
Ohrmuschel Bausweise
Geschlossen
Rauschunterdrückung
Ja
Surround 7.1 Surround
Systeme
PC
Playstation
Zusatztasten
Ja
Zusatztasten
3 G-tasten
Stromversorgung Fest verbauter Akku
Akkulaufzeit
10
Ladestation Ja
Trägerfrequenz (wireless)
2,4 GHz
Sonstiges
Die Ladestation ist nicht zum Abstellen des Headsets geeignet.

Das Headset sendet seine Daten auf einer Frequenz von 2,4 Ghz.

Fazit

Für ca. 100 Euro bekommt man ein solides Headset mit wirklich gutem Sound und Bass. Außerdem handelt es sich um ein kabelloses Headset mit 7.1 Surround-Sound. Der Tragekomfort ist sehr gut und es hat große Ohrpolster, so dass auch Leute mit größeren Ohren keine Probleme haben sollten. Die einzige Schwäche ist das Mikrofon, denn es könnte etwas besser sein, allerdings ist es für Teamspeak und Skype in Ordnung. Es gibt nicht viele kabellose Headsets in dieser Preisklasse.

Eine Ladestation mit Abstellmöglichkeit wäre noch schön gewesen, allerdings gibt es dies nur bei wenigen Gamer-Headsets. Abhilfe schafft hier ein Kopfhörer-Ständer, den ich ja bereits oben verlinkt habe.

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