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CSL - USB 7.1 Soundkarte
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Produktgallerie

In diesem Test habe ich mir die CSL - USB 7.1 Soundkarte einmal genau angeschaut. Es handelt sich dabei um eine externe USB-Soundkarte für knappe 8€. Für mich persönlich ist dieser Test eine Art Experiment gewesen, weil ich die Mikrofonaufnahmen einer günstigen USB-Soundkarte mit den Aufnahmen meiner Onboard-Soundkarte vergleichen wollte. 

 
Info: Ich habe mir diese preiswerte Soundkarte gekauft um dort ein Mikrofon anzuschließen, nicht um darüber Musik oder den Ton zu hören! Der DAC.Wandler meiner Onboard-Soundkarte ist mit Sicherheit besser. Da die USB-Soundkarte sehr günstig ist, dürft ihr hier natürlich keinen super Soundchip erwarten. Für simple Mikrofonaufnahmen reicht das aber aus. Im Testvideo gibt es Audioaufnahmen mit dem König CMP-MIC8, wodurch ihr euch selbst ein Bild von der Audioqualität machen könnt.

 

Lieferumfang

Lieferumfang CSL Soundkarte

Im Lieferumfang der Soundkarte ist die Soundkarte, eine Anleitung und ein Infozettel mit Support Kontakten(blau) enthalten. Die Anleitung ist auf Deutsch und Englisch verfügbar. In der Anleitung wird recht gut beschrieben, wie die Soundkarte unter Windows angeschlossen wird. Die Soundkarte ist Plug&Play fähig und wird nach dem Einstecken direkt von Windows automatisch erkannt und somit müssen keine Treiber manuell installiert werden. Die Soundkarte kann dann einfach in den Windows-Audio-Optionen konfiguriert werden. Wenn ihr Virtuellen-Surround möchtet, müsst ihr diesen übrigens dort in den Einstellungen (Wiedergabegeräte) aktivieren.

 

Verarbeitung

CSL USB-Soundkarte

Die Soundkarte kostet nur knappe 8 Euro und deswegen könnt ihr hier auch kein unzerstörbares Gehäuse erwarten. Das Gehäuse ist aus hartem Plastik und ich vermute, dass dieses leicht bricht wenn ihr die Soundkarte auf den Boden werft. Auf Amazon gab es da so einige Bewertungen bezüglich dessen. Herunterschmeißen von elektronischen Geräten... generell immer eine schlechte Idee :) 

Bei mir steckt die Soundkarte hinten am PC und da kann auch nicht viel passieren.

 

 

Die Anschlüsse an der Soundkarte

Anschlüsse der CSL USB-Soundkarte

Die Soundkarte hat einen grünen Audio-Ausgang an den, beispielsweise ein Lautsprecher oder ein Kopfhörer angeschlossen werden kann. Daneben befindet sich ein gelber Mikrofon-Eingang und wie der Name schon sagt, wird hier das Mikrofon eingesteckt. Beide Anschlüsse können 3,5 mm Klinkestecker aufnehmen.

 

 

Die Bedienelemente und LEDs

Knöpfe und LEDs

Die Soundkarte hat auf der Oberseite vier Knöpfe und zwei LEDs. Zuerst haben wir einen Knopf mit dem das Mikrofon stumm geschaltet und wieder aktiviert werden kann. Mit dem nächsten Knopf kann der Ton an und abgeschaltet werden. Dann haben wir noch zwei Knöpfe um die Lautstärke zu erhöhen und zu senken.

Zu guter Letzt gibt es noch eine rote und eine grüne LED. Die rote LED geht an, wenn das Mikrofon stumm geschaltet wird und die grüne LED leuchtet, wenn die Soundkarte eingesteckt wird und Strom über den USB-Port bekommt. 

 

Testvideo mit Testaufnahmen und Vergleich der Aufnahmen

Ich habe die Mikrofonaufnahmen der Onboard-Soundkarte einmal mit den Aufnahmen der externen USB-Soundkarte verglichen. Bei meiner Onboard-Soundkarte handelt es sich um einen Realtek® ALC892 Chip. Die Testaufnahmen und mehr gibt es in folgendem Testvideo.

Die Testaufnahmen wurden alle mit dem König CMP-MIC8 Mikrofon gemacht.

König CMP-MIC8 im Test: http://www.gamerheadset.net/headset-review/sehr-guenstiges-mikrofon-im-…
Video zum König Mikrofon: https://www.youtube.com/watch?v=RNPpNka0tnI

 

Wir haben nun deutlich gehört, dass die Aufnahmen mit der USB-Soundkarte besser als die der Onbaord-Soundkarte sind, wenn das Mikrofon am T-Shirt Kragen befestigt ist. Ich kann mir das nur folgendermaßen erklären. Die USB-Soundkarte scheint eine integrierte Rauschunterdrückung zu haben, welche besser funktioniert als die Rauschunterdrückung der Realtek-Treiber unter Windows (aber eben nur bei der Befestigung am Kragen). Da die meisten kleinen günstigen Mikrofone oder Headsets diese Rauschunterdrückung wirklich benötigen, kann sich die Aufnahmequalität also eventuell durch diese kleine Investition in eine externe Soundkarte verbessern. Das ist die einzige Erklärung die ich für die unterschiedlichen Ergebnisse habe. Mein Test zumindest würde diese Theorie bestätigen. 

Im Nahbereich vor dem Mund ist der Unterschied dann wieder sehr gering.

  Onboard-Sound (ALC892) USB-Soundkarte CSL
Aufnahme am Kragen Lauter, Qualität schlechter. Sprache klingt etwas komisch. Leiser, Qualität besser
Aufnahme am Mund Gut Gut
Rauschfilter Ja integriert?
AGC Nein Ja
Mikrofonverstärkung Ja Nein

 

Tonqualität und Virtueller Surround

Da die USB-Soundkarte auch einen Audio-Ausgang hat, habe ich zum Schluss auch den Klang mit dem HyperX Cloud I Headset getestet. Dafür habe ich das Headset einmal an die Onboard-Soundkarte angeschlossen und einmal an die USB-Soundkarte. Ich kann hier keinen wirklichen Unterschied im Klang feststellen.

Info: Mit diesem Headset! Wer Kopfhörer für 500 Euro besitzt und eine Soundkarte für 200€ hat und außerdem FLAC als Dateiformat nutzt, bei dem mag dies anders ausfallen. Derjenige benötigt aber auch keine USB-Soundkarte :)

Die Soundkarte verfügt außerdem über virtuellen 7.1 Surround Sound. Das klingt wie immer toll aber virtueller Surround ist mehr eine Spielerei und nicht annähernd mit echtem Surround zu vergleichen. Ich habe mir die Soundkarte auch nicht wegen diesem Feature gekauft. Wenn dich das Thema genauer interessiert gibt es hier einen Artikel dazu: Surround Sound bei Gamer Headsets

Ein Nachteil der virtuellen Surround Funktion ist übrigens, dass es keinen Knopf gibt um diese zu deaktivieren. D.h ihr müsst den Virtuellen-Surround über die Windows-Audioeinstellungen aktivieren und deaktivieren. Beim Musik hören möchte man in aller Regel nämlich keinen Virtuellen-Surround, da die Musik sonst etwas komisch klingt.

 

Fazit

Ich persönlich nutze neben Windows auch Arch-Linux und auch dort ist die Soundkarte direkt erkannt worden und außerdem sind alle Knöpfe unter KDE auch funktionsfähig. Das einzigste was unter Linux bei mir nicht funktioniert hat, ist die rote LED, denn diese blieb immer aus. Für mich hat sich diese Soundkarte in der Hinsicht gelohnt, dass ich eine bessere Mikrofonqualität in Windows und Linux herausholen kann, wenn das Mikrofon am Kragen befestigt ist. Unter Linux ist das besonders interessant, weil man sich keine Gedanken mehr über Noise-Cancelling Module machen muss. Diese 8 Euro haben sich für mich persönlich also definitiv gelohnt. Es gibt übrigens auch noch eine 5.1 Version der Soundkarte, welche dann nur noch 6 Euro kostet.

Info: Wer Probleme mit der Mikrofonqualität im Zusammengang mit dem Rauschfilter hat, der kann es einmal mit einer externen Soundkarte probieren. Im Testvideo haben wir gesehen, das die Positionierung einen großen Unterschied macht und der Rauschfilter der USB-Soundkarte bei höherem Abstand hier eine bessere Qualität liefert. Da es allerdings sehr viele verschiedene Onboard-Soundkarten und Treiber gibt kann, hier keine Pauschalaussage getroffen werden, aber in meinem Fall liegt der Qualitätsunterschied an den Treibern bzw. dem Rauschfilter. 

 

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Gespeichert von Alexandra (nicht überprüft) am Di., 01.09.2020 - 20:54 Permalink

Danke erstmal für das tolle und informative Video! Daraufhin habe ich mir diesen USB Adapter bestellt, muss aber leider feststellen, dass er nicht funktioniert. Alle Treiber sind installiert und neu gestartet habe ich de Laptop auch schon. Leider zeigt der Pegel in den Einstellungen keinen Ton Eingang. Hast du Tipps oder Erfahrungen damit? Kann ihn so fröhlich blinkend leider nicht gebrauchen, wenn kein Sound aufgenommen werden kann.

Danke für die Hilfe

LG

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